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Immer mehr Touristen in Haltern am See

20090412_ 010 kopieDie Zahl der Übernachtungen ist in Haltern am See 2011 gegenüber den Vorjahr erneut gestiegen, und zwar um fast drei Prozent. Erfasst wurden die Angaben aus Übernachtungsbetrieben mit neun und mehr Betten.

Die Seestadt im Osten des Naturparks Hohe Mark will weiter in den Ausbau der touristischen Ingfrastruktur investieren, denn das bringt Arbeitsplätze. Nach Berechnungen des Deutschen wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr lässt jeder Übernachtungsgast pro Tag 109 Euro in der Region.

Camping-Betriebe, die bislang hauptsächlich auf Dauercamper gesetzt haben, erhöhen die Zahl der Plätze für Touristen und die Stellplätze für Caravans und Wohnmobile. Auch Gasthäuser, die bisher allein auf Wochenend-Kaffee-und-Kuchen-Gäste eingestellt waren, profitieren stärker von touristischen Gästen.

Rolf Sonderkamp, Vorsitzender des Hohe Mark Tourismus e.V.: "Die Entwicklung des Tourismus im Naturpark Hohe Mark zeigt ganz klar aufwärts. Immer mehr Menschen in Nah und Fern entdecken die Schönheit des Naturparks Hohe Mark."

 

 

Foto: Das Bild entstand am Südufer der Stever in Haltern am See, wo der Waldboden im Frühjahr stellenweise mit einem dichten Blütenteppich bedeckt ist.

 

 

Ein schöner Tag in Wesels Wäldern

20120304_wesel45 Natur- und Wanderfreunde folgten der Einladung von Hohe Mark Tourismus und begaben sich Anfang März auf einen rund 20 Kilometer lange Wanderstrecke durch Wesels Wälder. Titel der Tour: Ein Forst, ein Schloss und schwarzes Wasser.

Startpunkt war das traditionsreiche Hotel Tannenhäuschen in Wesel. Dort hatte das Management für die Wanderer wieder eine kostenlose Vitaminbar aufgebaut. Geführt wurde die etwa 22 Kilometer lange Tour von Jürgen Wüster, Wesel. Es handelt sich um die Etappe 12 des Hohe-Mark-Steigs.

Vom Tannenhäuschen ging es nach Nordwesten, vorbei am Schwarzen Wasser, einem schönen Weiher, weiter durch den Diersfordter Forst bis zum Schloss Diersfordt, wo die Schlossherrin die Wanderer preisgünstig mit einer leckeren Suppe verköstigte. Das Schloss mit seinem inzwischen schön restaurierten Herrenhaus ist ein beliebter Ort für Hochzeiten und andere "Events".

Der Rückweg führte dann am Auesee entlang. Ein Teil der Wandervögel, die zum Teil von weither angereist waren, ließ den schönen Tag dann im Tannenhäuschen ausklingen.

Die nächste Hohe-Mark-Tourismus-Wandertour kommt in Kürze. Führer ist erneut Jürgen Wüster aus Wesel. Beachten Sie dazu bitte unsere Rubrik "Wo was los ist".

 

 

Foto: Das Bild entstand am Nordufer des "Scharzen Wassers". Dieses wertvolle Biotop besitzt weder einen Zu- noch einen Abfluss. Es speist sich nur aus Regen und Oberflächenwasser. Der torfige Grund verleiht dem Wasser je nach Lichteinfall einen dunklen Anschein, daher der Name.

 

 

Gemütlich Bummeln auf zwei bis drei Rädern

fun_trike_aktuellGanz einfach auf zwei Beinen, auf dem Rücken eines Pferdes, auf dem Drahtesel - der Naturpark Hohe Mark ist aus jeder Perspektive schön - auch aus dem Sattel einer Harley oder eines Trikes (Motorrad mit drei Rädern).

Peter Roski hat lange in einem großen Chemieunternehmen am Südrand des Naturparks Hohe Mark gearbeitet. Doch ihm stand der Sinn nach frischer Luft und Abenteuer. Deshalb hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Fun Trike heißt sein Unternehmen. Hier können Sie Harleys oder auch Trikes ausleihen, um damit durch den schönen Naturpark Hohe Mark zu bummeln. Sie können auch an den geführten Touren teilnehmen, die Peter Roski anbietet.

Er ist gerade aus Florida heimgekehrt, wo er eine Biker-Tour geleitet hat. Doch er weiß auch die Schönheiten der Heimat zu schätzen. "Es ist toll, in welch schöner Landschaft wir leben."

 

Foto: Peter Roski führt Sie auf zwei bis drei Rädern durch die Erlebniswelt des Naturparks Hohe Mark. Schauen Sie bitte nach in unserer Rubrik Naturpark Hohe Mark aktiv.