• Im Naturpark Hohe Mark kannst Du voll relaxen
    Im Naturpark Hohe Mark kannst Du voll relaxen

    In Schermbeck-Voshövel gibt es jetzt Wellness in gediegenem Ambiente.

  • Im Naturpark Hohe Mark gibt es noch Windmühlen
    Im Naturpark Hohe Mark gibt es noch Windmühlen

    Zum Beispiel in Reken, ganz nah beim Berghotel Hohe Mark

  • Der Naturpark Hohe Mark ist auch bei Nebel schön
    Der Naturpark Hohe Mark ist auch bei Nebel schön

    Im Osten des Naturparks, bei Datteln und Olfen, führt eine denkmalgeschützte Kanalbrücke über die Lippe

  • Im Naturpark Hohe Mark kannst du Quellen finden
    Im Naturpark Hohe Mark kannst du Quellen finden

    Zum Beispiel in Raesfeld, ganz nahe beim Schloss

  • Im Naturpark Hohe Mark gibt es Märchenschlösser
    Im Naturpark Hohe Mark gibt es Märchenschlösser

    Schloss Lembeck in Dorsten bietet auch ein schönes Restaurant und ein gemütliches Café

Auch für iPhone & Co.

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Wie kommt man auf den schönsten Wegen quer durch den Naturpark Hohe Mark, von Wesel nach Olfen oder umgekehrt? Die Antwort auf diese Frage ist der Hohe-Mark-Steig.

Der Hohe-Mark-Steig führt quer durch den Naturpark Hohe Mark und durchstreift dabei die weiten Wälder. Er berührt viele schöne Punkte: Naturdenkmale, Aussichtspunkte und Kleingewässer.Nach unserer Überzeugung handelt es sich bei der gefundenen Streckenführung nach jetzigen Erkenntnisstand um die schönste aller Möglichkeiten, zwischen Olfen und Wesel zu wandern.

Der Hohe-Mark-Steig ist in zwölf Abschnitte Etappen eingeteilt. Direkt an den Knotenpunkten oder in zumutbarer Entfernung finden sich Park- und Übernachtungsmöglichkeiten.

Man kann den Hohe-Mark-Steig in einer Richtung durchwandern oder auch häppchenweise in einzelnen Rundtouren. Jede einzelne Etappe besteht nämlich aus einer Hauptstrecke und einer Rückstrecke. Haupt- und Rückstrecke zusammen ergeben jeweils eine Rundtour. Sie sind am Ende wieder dort, wo sie losgegangen sind, ohne einen Punkt zweimal passiert zu haben. Der Hohe-Mark-Steig ist also nicht eine Linie, sondern gleicht einer Kette, deren zwölf Glieder aneinandergeschweißt sind.

Insgesamt sind die zwölf Etappen fast genau 120 Kilometer lang. Nimmt man die Rückstrecken hinzu, sind es insgesamt 240 Kilometer. Die Rundtouren sind zwischen 14 und 24 Kilometer lang.

Die Strecke zwischen Wesel und Olfen durch die großen Waldgebiete ist im Oktober 2011 fertig ausgearbeitet, wobei sich dann noch kleinere Änderungen ergeben können.

Diese Waldroute soll ergänzt werden um eine Parkroute, die durch die Kulturlandschaft im Norden des Naturparks führt, und um eine Wasserroute, die im Süden bis Bottrop und Oberhausen reicht und mehrere Seen, den schönen Rotbach, die Lippe und den Wesel-Datteln-Kanal berührt. Genug Arbeit also noch die Wanderfreunde der Arbeitsgruppe.

Wie findet man den Hohe-Mark-Steig?

Ein Dank an dieser Stelle

Der Hohe-Mark-Steig geht auf private Initiative und viel ehrenamtliches Engagement zurück. Bislang wurde dafür noch kein Cent aus Steuermitteln ausgegeben. Den beteiligten Personen und Vereinen sei an dieser Stelle für Ihr selbstloses Mitwirken ganz herzlich gedankt.

Kleine Geschichte des Hohe-Mark-Steigs

Im November 2009 saßen einige Männer in einem ruhigen Winkel der Lobby des Jammertal Golf & Spa Resort in der Haard, im Osten des Naturparks Hohe Mark. Ein Netbook auf dem kleinen Tisch, sprachen sie mit gedämpfter Stimme über die bevorstehende Gründung eines Vereins, der sich dem Naturpark Hohe Mark verschreiben sollte.

An diesem Abend kam Alfons Schnieder, Chef des Jammertals, eine Frage von Gästen wieder in den Sinn: Warum kann man eigentlich nicht von Wesel am Rhein aus auf einer schönen Route quer durch den Naturpark wandern? Dies war die Geburtsstunde des Hohe-Mark-Steigs.

Seit Gründung des Hohe Mark Tourimus e.V. im Februar 2010 zählt der Hohe-Mark-Steig zu den wichtigsten Projekten des Vereins.

Nach gründlichen Vorüberlegungen nahm im Herbst 2010 ein kleines Team die Arbeit auf aus Vertretern des Sauerländischen Gebirgsvereins e.V., der Wanderfreunde Datteln "Haard-Trapper" und des Hohe Mark Tourismus.

In einem Konzept wurden die Grundzüge des Hohe-Mark-Steigs festgelegt, Qualitätskriterien definiert. Auf dieser Grundlage entstanden am PC Entwürfe, die dann im Gelände erprobt wurden. Dann wieder Arbeit am PC: Verläufe an die Wirklichkeit anpassen, optimieren, Diskussionen per E-Mail, schließlich ein Verlauf, der allen als der beste erscheint.

Dann der Härtetest: Anwandern der Etappen mit Wanderfreunden, anschließend Bewertung anhand von Schulnoten und gegebenenfalls erneute Modifizierung des Verlaufs.

Ein Jahr nach Bildung der Arbeitsgruppe, im Herbst 2011, "steht" die "Waldroute" des Hohe-Mark-Steigs. Schon jetzt zieht sie viele Wanderer aus nah und fern an. Und die Geschichte geht weiter.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 02 Zwischen Stimberg und Lippe

Ein Wanderparkplatz in der Haard bei Oer-Erkenschwick (Westen) und Datteln-Ahsen (Osten) sind die Ankerpunkte dieser Etappe. Sie verläuft durch den Süden  der Haard, einem kleinen Waldgebirge mit etlichen Wander-, Radfahr- und Reitmöglichkeiten.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 01 An den Ufern der Lippe

Datteln-Ahsen im Westen und Olfen im Osten sind die Ankerpunkte dieser Etappe, die im November 2010 mit rund 80 Teilnehmern eröffnet wurde. Das Gelände ist flach bis leicht gewellt. Der östliche Punkt des Hohe-Mark-Steigs liegt beim Hotel Zur Rauschenburg, von dessen Gartenterrasse man einen schönen Blick hat auf die träge in Richtung Wesel dahinziehende Lippe. Vielleicht 20 Gehminuten weiter befindet sich die denkmalgeschützte Kanalüberführung über die Lippe.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 03 Durch die weite Haard

Diese Etappe durchquert das kleine Waldgebirge „Die Haard" in Nord-Süd-Richtung. Dabei werden mehrere Hügel überschritten und schöne Punkte berührt. Die beiden Ankerpunkte sind in Haltern-Flaesheim (Norden) und ein Wanderparkplatz in Oer-Erkenschwick (Süden). Das geschichtsreiche Stift Flaesheim ist ein besuchenswertes Kirchlein.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 04 Wasser, Wald und Heide

Ankerpunkte sind der Bahnhof in Haltern am See (Westen) und das Hotel Zum Jägerhof in Haltern-Flaesheim (Osten). Gleich gegenüber steht das historische Kirchlein des Stiftes Flaesheim. Es ist eine Etappe der Kontraste: dichter Haardwald, offene Heide, der Stausee. Neben Wald- und Sandboden bekommen wir hier ab und zu auch Asphalt unter die Sohlen.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 05 Viel Wald und etwas Heide

Diese schöne Tour entspannt sich zwischen dem Granatsberg (Westen) und dem Bahnhof in Haltern am See (Osten). Es geht auf lebhaft profiliertem Gelände durch schöne Wälder und einen kleinen Heideflecken.

Direkt am Granatsberg gab es bei Redaktionsschluss dieses Beitrages leider keine Übernachtungsmöglichkeiten. Wanderer haben an diesem Punkt jedoch die Möglichkeit, ein Taxi anzurufen, um sich ins nahe Klein-Reken fahren zu lassen, wo es eine Auswahl von Hotels/Pensionen gibt.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 06 Durchs Herz der Hohen Mark

Die Etappe führt durch die (kleine) Hohe Mark alias Kern-Hohe-Mark, jene Gegend also, die dem Naturpark Hohe Mark ihren Namen schenkte. Viel Wald und einige Felder sind zu durchqueren. Von West nach Ost steigt das Gelände zumeist sanft aber stetig an. Ankerpunkte der Tour sind Schloss Lembeck im Westen und der Granatsberg im Osten.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 07 Durch Wald und Flur

Die Tour verläuft zwischen dem Parkplatz „Forsthaus Freudenberg“ (Westen) in Schermbeck und Schloss Lembeck (Osten) in Dorsten-Lembeck. Dazwischen liegt viel Wald und offene Feldflur.

An beiden Ankerpunkten gibt es keine öffentlichen Parkplätze. Die Benutzung des Parkplatzes am Gasthaus Forsthaus Freudenberg durch zahlreiche Pendler wird jedoch bisher vom Eigentümer beider Parkplätze, dem Grafen Ferdinand von Merveldt, geduldet.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 08 Ein schöner Wald voll Wild

Start- bzw. Endpunkte dieser Etappe sind das Hotel Hecheltjen (Westen) und der Parkplatz am Restaurant „Forsthaus Freudenberg". Dazwischen liegen Felder und der Wald „Üfter Mark", von jeher ein Eldorado für Jäger, derentwegen der Wald auch reich an Rotwild ist, das in dieser Gegend - Wildparks ausgenommen - ansonsten nicht mehr anzutreffen ist. Der Wanderer sei gebeten, in diesem Wald, wo man mit etwas Glück ein Rudel Wild erspähen kann, besondere Rücksicht walten zu lassen.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 09 Durch Damm und Dämmerwald

Die beiden Ankerpunkte dieses Abschnittes sind die Gasthäuser Pannebäcker und Hecheltjen, beide in Schermbeck, beide mit schönem Biergarten und einigen Fremdenzimmern. Im Umkreis von Hecheltjen gibt es weitere Übernachtungsmöglichkeiten, nicht so beim Pannebäcker, der am Rande des Dämmerwaldes eine Art „Monopolstellung“ innehat.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 10 Felder, Wald, Marienthal

Die beiden Ankerpunkte dieser Tour sind Schermbeck-Voshövel mit dem Landhotel Voshövel (Westen) und das Gasthaus Pannebäcker am Südrand des Dämmerwaldes (Osten).

Hohe-Mark-Steig - Etappe 11 Von der Issel geleitet

Die Etappe entspannt sich zwischen dem Waldhotel Tannenhäuschen in Wesel (Westen) und dem Landhotel Voshövel in Schermbeck (Osten). Ein längeres Wegstück verläuft entlang der Issel.

Die Streckenführung dieser Etappe hat uns besonders viel Kopfzerbrechen bereitet, weil zwei Bahngeleise und die Autobahn A 3 nur an wenigen Stellen gequert werden können, außerdem vergleichsweise viele Privatwege die Bewegungsmöglichkeiten einschränken.

Hohe-Mark-Steig - Etappe 12 Auftakt und Finale: Diersfordter Forst

Eckpunkte dieser Etappe sind Schloss Diersfordt (Westen) und das Waldhotel Tannenhäuschen (Osten). Den Charakter bestimmt der Diersfordter Forst, insbesondere das Wildgatter. Die Position der Tore und der Wegeverlauf innerhalb des Gatters führen, wenn man die schönsten Stellen nicht auslassen will, zu einer etwas hakeligen Streckenführung. Das Bodenrelief ist gekennzeichnet durch kleine Sanddünen. Ein hübscher Anziehungspunkt ist der Weiher „Schwarzes Wasser", der sich nur aus Niederschlägen speist und keinen Abfluss hat. Beim Anwandern am 2. Oktober 2011 wurde diese Tour von den rund 60 Teilnehmern mit der Bestnote 1,5 bewertet.

 

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